Globale Probleme
Weltweites Problem: knappe Trinkwassermengen
Das Hauptproblem Wasser - was muss getan werden ?!
Etwa drei Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Unzureichende Versorgung mit sauberem Trinkwasser ist in Entwicklungsländern die Hauptursache für die meisten Krankheiten und Todesfälle, vor allem für die hohe Kindersterblichkeit. Zahlreiche Entwicklungsprojekte widmen sich der Verbesserung dieses Problems. Doch 2-3 Milliarden Menschen werden von keinem dieser Projekte erreicht. Ein bedeutendes Hindernis stellt die Bindung der Förderung seitens der Entwicklungshilfe an private Wasserversorgungsunternehmen dar. Selbsthilfe durch kommunale und genossenschaftliche Lösungen bleibt ohne Förderung. Eine einfache Notwasseraufbereitung für Krisengebiete oder Slums ohne Versorgung mit sauberem Wasser wurde über H2nanO BdV entwickelt und steht zur Verfügung.
Ebenso sind die weltweiten Probleme im Schadstoffbereich nicht neu,
nehmen aber stetig zu.
Siehe dazu die Tabelle Schadstoffe und dessen Wirkungen.
Neben der Schadstoffreduzierung im Wasser müssen aber bestimmte Inhaltsstoffe erhalten bleiben.
Hier eine Übersicht:
Anorganische Inhaltsstoffe
Je nach Geologie, die das Wasser im Wasserkreislauf durchläuft, enthält es unterschiedliche Mengen an Natrium, Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, Mangan, Kupfer, Zink, Chloriden, Fluoriden, Sulfaten, aber auch Nitrate, Nitrite, Phosphate und Silikate.
Organische Inhaltsstoffe
Organische Inhaltsstoffe können entweder natürlichen Ursprungs sein, wie z.B. Huminosäuren. Sie werden aber auch durch den Menschen verursacht. Organische und Anorganische Schadstoffe gelangen über verschiedenste Quellen in den Wasserkreislauf. Teilweise werden sie durch die konventionelle Abwasserklärung nicht beseitigt und können so Schäden in unserem Ökosystem verursachen.
Nichtgelöste Inhaltsstoffe – Fremdpartikel & Bakterien
Die Ortsnetze unseres Wasserversorgungssystems sind teilweise alt und überlastet. Durch Reparaturen und Neuanschlüsse gelangen Sand, Dichtungs- und Beschichtungsmaterialien, etc. in das Ortsnetz. Druckschwankungen und Erschütterungen lösen Schmutz- und Rostpartikel, die sich im Laufe der Jahrzehnte im Inneren des Ortsnetzes festgesetzt haben. So gelangen Fremdpartikel bis in die Hausinstallation.
Wasser, das von öffentlichen Wasserversorgern für die Haushalte aufbereitet wird, ist nicht keimfrei (steril). Es enthält vielmehr einige Bakterien, die jedoch nicht gesundheitsschädlich sind. An Probeentnahmestellen wird die Keimzahl regelmäßig überprüft, um die Qualität sicherzustellen.
Gelöste Inhaltstoffe
Diese sind für die Steinbildung bzw. für die Verkalkung und Korrosion verantwortlich. Kalzium und Natrium verursachen Kalkschäden. Sulfat, Chlorid, Nitrat und Hydrogencarbonat lösen Korrosionen in der Wasserleitung aus.
Je mehr Kalzium im Wasser ist, umso härter ist das Wasser und umso größer ist die Gefahr von Kalkablagerungen. Diese entstehen besonders dann, wenn Wasser erwärmt wird, also in Boilern, Warmwasserleitungen und Heizkreisläufen. Lagert sich Kalk auf den Leitungen und Wärmetauschern ab, behindert es die Wärmeübertragung.
Der Gesamtsalzgehalt, der pH-Wert und natürliche Korrosions-Inhibitoren bestimmen, ob Wasser korrosiv wirkt. Denn bestimmte anorganische und organische Verbindungen, die natürlich im Wasser vorkommen, z.B. Phosphate und Silikate, können Korrosionsreaktionen hemmen, indem sie schützende Schichten bilden.
Sonstige Inhaltsstoffe
Zu den sonstigen Wasserinhaltsstoffen, die für den Konsumenten deutlich erkennbar sind, gehört vorranging Chlor. Neben Chlor, dessen zugegebene Menge in der Trinkwasserverordnung geregelt ist, sind auch Arzneimittel, Wirkstoffe und Parfümstoffe im Wasser zu finden. Insbesondere dort, wo Uferfiltrat zu Trinkwasser aufbereitet wird. Am meisten betroffen sind Gegenden z.B. in Deutschland entlang des Rheins. Diese beiden Inhaltsstoffe sind relativ schwer entfernbar und ihre Auswirkung auf die Gesundheit des Menschen ist noch unklar.
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Der Kampf um Wasser als Auslöser ...
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Alles schon mal dagewesen
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